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Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Fr hgeschichte, Antike, Note: 2,3, Universit t Regensburg, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit wird die Rhetorik in der sp ten Republik und fr hen Kaiserzeit betrachtet. Die Rhetorik ist ein zentraler Bereich des griechisch-r mischen Kulturerbes. Die rhetorische Technik geht auf die rednerische Praxis in der r mischen Republik sowie im kaiserzeitlichen Imperium Romanum zur ck. Aufgrund der Punischen Kriege hielt die griechische Bildung in Rom verst rkt Einzug. Die Rhetorik hatte in Rom zun chst einen sp ten und schweren Start, weil diese den starken Widerst nden der konservativen Kr fte ausgesetzt war. Am Anfang der Republik wurden die Kinder zu Hause erzogen, was sich zum Ende hin nderte. Der Elementar-, Grammatik- und Rhetorikunterricht wurde dann von speziell daf r ausgebildeten Lehrern durchgef hrt. Es gab ein dreigliedriges Schulsystem. Mit sieben Jahren gingen die Sch ler in die Elementarschule, die rund vier Jahre dauerte. Dort lernten diese die Grundlagen, wie Lesen, Rechnen und Schreiben. Es folgte die Grammatikschule, die besonders beliebt war. Den Sch lern wurden dort die lateinische und griechische Literatur, sowie Geschichte, Philosophie und Mythologie n hergebracht. In Rom existierten zeitweise bis zu 20 Schulen. Ab dem 15. bzw. 16. Lebensjahr konnte die h chste Schule, eine Rhetorikschule, besucht werden. Diese Ausbildung dauerte wieder vier Jahre und der Schwerpunkt lag vor allem auf der Kunst der Sprache, das hei t, es wurden Reden entwickelt und Prosatexte aufgesagt. F r jeden R mer, der sp ter am ffentlichen Leben teilnehmen wollte, war der Besuch einer Rhetorikschule verpflichtend. In Rom, wurde der Rhetorikunterricht zur dominierenden Kraft in der schulischen Ausbildung, weil viel Wert auf die Verschulung der rhetorischen F higkeiten gelegt wurde. Als Thema dieser Hausarbeit wurden die Rhetorikschulen der sp ten Republik und fr hen Kaiserzeit ausgew hlt, weil