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Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Soziologie - Familie, Frauen, M nner, Sexualit t, Geschlechter, Note: 1.00, Universit t Luzern, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Seminararbeit soll die Theorie, die Judith Butler im Bereich der Gender Studies erschaffen hat, erl utert und auf den Bereich des Rassismus bertragen werden. Die Frage, warum Rassismus nur ein weiteres Konstrukt ist, woher es kommt und wieso man sich diesem so schwer entziehen kann, will die Autorinmithilfe von Judith Butler zu beantworten versuchen. "Wenn Menschen mich m gen, sagen sie, sie tun es trotz meiner Farbe. Wenn Menschen mich nicht m gen, sagen sie, sie tun es nicht wegen meiner Farbe"So beschreibt der Schriftsteller Frantz Fanon um 1952 den Rassismus in der franz sischen Kolonie Martinique. Leider hat das Thema keinesfalls an Aktualit t verloren. Rassismus, eine Ideologie, die schon seit jeher zu existieren scheint. Wir schreiben ihm eine unendliche Existenz zu und vergessen dabei, dass Geschichte bereits vor ihm begonnen hat. Es scheint jedoch, als sei die Idee der Unterscheidung verschiedener Menschen aufgrund ihrer u erlichen Merkmale seit je her existent oder gar nat rlich. Doch die geschichtliche Entwicklung des Rassismus beweist das Gegenteil. Es gab eine Zeit ohne Furcht vor dem Fremden, ohne Angst um das Eigene. Seit der Entwicklung des Rassenbegriffs und seiner Anwendung auf Menschen ist der Rassismus in stetiger Ver nderung und ein Ende scheint ungreifbar. Doch woher kommt die heute wohl wirkungsm chtigste Ideologie, die wir kennen? Wie konnte sich eine Idee so in die K pfe der Menschheit einbrennen und die Vernichtung und Unterdr ckung Millionen Menschenleben verantworten? In einer entwickelten Welt wie der unseren nimmt der Gedanke an eine Trennung von Rassen noch immer so viel Platz ein, dass man sich doch fragen muss, worauf dieser Gedanke eigentlich basiert und warum er trotz wissenschaftlichen Widerlegungen von Rassen, also trotz der Ablehnung von Rassen im