商品簡介
English summary: Edmund Schlink (1903-1984), Professor of Dogmatic Theology and Ecumenism at Heidelberg University, was delegated to Rome as an official observer of Vatican II (1962-1965) by the Evangelical Church in Germany (Evangelische Kirche in Deutschland - EKD). At the intersection between contemporary church history and ecumenism Hopf investigates the motives and circumstances of Schlink's delegation. She studies so far unpublished archival material to show how Edmund Schlink tried to influence the Council proceedings and to distil the observer's judgement on central Council documents and their authors. German description: Im Schnittpunkt von Kirchlicher Zeitgeschichte und okumenik untersucht Magaretha Hopf die Konzilsbeobachtung der Evangelischen Kirche in Deutschland auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-1965). Sie blickt hierzu in zahlreiche bislang unveroffentlichte Archivquellen aus dem Nachlass des Heidelberger Dogmatikers und okumenikers Edmund Schlink. Dieser war bereits wahrend der Vorbereitungsphase des Konzils und dann wahrend aller Sitzungsperioden als delegierter Beobachter der EKD in Rom. Seine schriftlichen Berichte an den Ratsvorsitzenden und weitere fuhrende Personlichkeiten der EKD uberliefern Schlinks Wahrnehmung des okumenischen Jahrhundertereignisses Vaticanum II und seine Versuche, darauf Einfluss zu nehmen. Hopf geht den uberlegungen und Hintergrunden zur Entsendung Schlinks und den Reaktionen der EKD auf das uber Schlink vermittelte Konzilsgeschehen nach. Verbunden mit einem Perspektivenwechsel in der Darstellung untersucht Hopf das Anliegen und die Interessen Schlinks, sein Agieren in Rom, seine Rolle im Beobachterkreis und seine Einflussnahme auf das Konzilsgeschehen. Die Autorin integriert Einsichten und Anregungen verschiedener methodischer Zugange (historische Diskursanalyse, qualitative historische Netzwerkforschung), hat aber auch ein Interesse an den im engeren Sinne theologischen Inhalten, die auf dem Konzil und in den Berichten Schlinks verhandelt werden, und bewegt sich damit auch auf systematisch-theologischem bzw. dogmatischem Terrain.