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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Medizin - Pharmakologie, Arzneimittelwesen, Note: 1,3, Universit酹 Bremen, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Bachelorarbeit wird die Neuropharmakologie des Curare-Giftes untersucht und in dem Zusammenhang die Frage beantwortet, welche Auswirkungen das Curare-Gift auf das menschliche Nervensystem hat. Im Laufe der Arbeit wird unter anderem dargestellt, wie die toxische Wirkung des Giftes neutralisiert wird. Au erdem wird der Frage nachgegangen, inwiefern das Gift angewendet wird und welchen Beitrag es in der An酲thesie geleistet hat. Als Ausgangspunkt f die Arbeit werden zuvor die neurobiologischen und physiologischen Grundlagen der Signalweiterleitung und Muskelkontraktion veranschaulicht. Die neuropharmakologische Wirkung des Curare-Giftes hat eine zentrale Bedeutung f die An酲thesiologie. Curare bindet als kompetitiver Antagonist an die nikotinischen Acetylcholin-Rezeptoren an. Diese Rezeptoren befinden sich an der motorischen Endplatte der Skelettmuskulatur. Das Toxin hemmt die Muskelkontraktion der Skelettmuskulatur, indem es mit dem natlichen Liganden Acetylcholin konkurriert. Durch die inhibierende Wirkung wird die neuromuskul酺e 鈁ertragung zwischen Motorneuron und Muskelfaser verhindert. Folglich kommt es in den Myofibrillen nicht zur elektromechanischen Kopplung und nachfolgend auch nicht zum Querbrkenzyklus in den Sarkomeren. Grund hierf ist, dass ohne die Acetylcholin-Wirkung deshalb kein Endplattenpotenzial und auch kein Muskel-Aktionspotenzial entstehen, da der Natrium-Kanal (den die nikotinischen Acetylcholin-Rezeptoren bilden) geschlossen bleibt. Ohne diese grundlegenden Prozesse wird die Skelettmuskulatur gel鄣mt. Genau diese l鄣mende Wirkung des Toxins wurde zugunsten der Narkose genutzt. Die Entdeckung der Curare-Wirkung hat n鄝lich die An酲thesie erleichtert. Aufgrund der Tatsache, dass das Curare seine Wirkung nur im peripheren und somatischen Nervensystem entfaltet, ist das Zentra