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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Universit酹 Wien, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit soll analysieren, wie die bewusstseinserweiternden Erfahrungen des Drogenrausches - insbesondere durch die Sch酺fung der Sinne - Einfluss auf 酲thetische 鈁erlegungen und somit auf Methoden und Verfahren des Schreibens, ergo die Poetologie, genommen haben. Als ma gebliche Prim酺texte werden hierf Walter Benjamins Essay Der Srealismus (1929) und Gottfried Benns Schrift Provoziertes Leben (1943) als theoretische Gerte einer Poetik des Drogenrausches herangezogen. Als literarische Realisierung und Verarbeitung dessen sollen unter anderem Benjamins Erz鄣lung Haschisch in Marseille (1932) und Benns Kurzprosa Der Garten von Arles (1920) in der Bachelorarbeit untersucht werden. Dadurch soll nachgewiesen werden, wie die sprachliche Darstellung der Rauscherfahrung realisiert wird und zugleich der poetische sowie politische Stellenwert des Rausches behandelt werden. Nachgewiesen werden soll dadurch die hypothetisch aufgestellte Gemeinsamkeit von Benjamin und Benn im Motiv des sch鞿ferischen Rausches, eines "Rauschglks" (WB Bd. 4) respektive der "Rauschmethode" des Schreibens. Das Forschungsinteresse gilt daher zusammengefasst der politischen und poetischen Funktion des Drogenrausches im Werk von Walter Benjamin und Gottfried Benn. Gegliedert ist die Arbeit in mehrere Teile: den Anfang macht die Kl酺ung des Begriffes Drogenliteratur sowie eine breitere Darstellung der kulturgeschichtlichen Entwicklung derartiger Literatur - nicht blo in zeitlicher, sondern ebenso in geographischer Ausdehnung. Hierf werden weiters in zwei Unterkapiteln die deutschen Philosophen Friedrich Wilhelm Nietzsche und Ludwig Klages hinsichtlich ihrer Rauschauffassung befragt - mit der Zielsetzung ein Verst鄚dnis f Rauschpoetik zu bekommen. Daran anknfend werden die genannten Werke Benjamins und Benns durch dichtes Lesen in Bezug auf