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Ob Altmeister Goethe, der ja bekanntlich auch einen recht tiefen Einblick in das weite Reich der Natur getan hat, recht hat, wenn er in einem seiner formvollendetsten Gedichte, in dem fast italienischen Wohlklang atmenden Fischer, von dem Wohligsein der Fische spricht und den Menschen sie darum beneiden l?t? Der Naturforscher wird entschieden antworten, da hier die Phantasie mit dem Dichter durchgegangen sei. Die Natur ist ja durchaus nicht die allgige und allsorgende Mutter, als die eine sentimentale Weltauffassung sie hinzustellen beliebt, sondern vielmehr eine recht rauhe Erzieherin, die eine gar strenge und nachsichtslose, oft geradezu zu raffinierter Grausamkeit gesteigerte Auslese unter ihren Kindern h鄟t, der das Schicksal des Individuums gleichgtig ist, wenn sich nur Aussicht bietet, den Bestand der Art zu erhalten. Und wenn aus diesen Grden schon auf dem Festlande ein rksichtsloser Kampf aller gegen alle tobt, so herrscht ein solcher in tausendfach vergr?erter und verbitterter Form im scheinbar so friedlichen Wasser, und besonders unter dessen h鐼hst entwickelten Bewohnern, den Fischen, unter denen ja ausschlie liche Pflanzenfresser eine Seltenheit sind, w鄣rend grimmige R酳ber in Unzahl das feuchte Element bev闤kern. Das ganze Dasein der wohligen Fische ist ein fast ununterbrochenes Hetzen und Jagen, Verfolgen und Verfolgtwerden, alles dreht sich bei ihnen ums Fressen oder Gefressenwerden, solange nicht f mehr oder minder kurze Zeit der allm踄htige Fortpflanzungsinstinkt alles andere in den Hintergrund dr鄚gt, die sonst Uners酹tlichen zu wochen- und monatelangem Fasten verurteilt und ganze Millionenheere zu weiten Wanderungen veranla t, die in der rksichtslosen, fast brutalen Art ihrer Ausfrung etwas geradezu Fanatisches und Hypnotisierendes an sich haben. Da also der Kampf ums Dasein in den Gew酲sern noch unerbittlicher tobt als auf dem Festlande, wird es ohne weiteres begreiflich erscheinen, wenn die einzelnen Arten ihm nach dieser