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Studienarbeit aus dem Jahr 2022 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter, Fre Neuzeit, Note: 1,3, Johannes Gutenberg-Universit酹 Mainz (Historisches Seminar), Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Hausarbeit wird durch eine detaillierte Textanalyse genauer untersucht, wie Christine de Pizans Bilder von der gebildeten Frau und ihre Vorstellungen zur formalen Frauenbildung im Sp酹mittelalter aussehen. Im Fokus stehen dabei vor allem die Kapitel XXVII. und XXXVI. aus dem ersten bzw. zweiten Teil von "Le Livre de la Cit?des Dames". Zuvor bilden kurze Erl酳terungen zur Biografie und zum Selbstbild der Autorin den Rahmen, mit dem diese Bilder ins Verh鄟tnis zu setzen sind. Die Ergebnisse dieser Untersuchung werden zudem in die vorherrschenden Meinungen zur Frau und ihrer Bildung und dem Umgang mit dieser in der sp酹mittelalterlichen Gesellschaft eingeordnet. Dabei liegt ein besonderes Augenmerk auf dem humanistischen Gedankengut und auf der st輐tischen Gesellschaft, welche die Lebenswelt der Schriftstellerin darstellte. Eine Unterscheidung zwischen Frauen nach St鄚den wird nicht unternommen, da Christine diese Unterscheidung in "Die Stadt der Frauen" auch nicht vornimmt. Dadurch wird insgesamt veranschaulicht, wie eine Frau im Sp酹mittelalter im Spannungsfeld geschlechtlicher Konventionen und eigener Erfahrungen, selbstst鄚dige, aber ambivalente Vorstellungen zur Bildung von Frauen entwerfen konnte und diese ihren Zeitgenoss*innen vermittelte.