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Studienarbeit aus dem Jahr 2022 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Europa-Universit酹 Flensburg (ehem. Universit酹 Flensburg), Veranstaltung: Literarische Sozialisation und Kinderliteratur, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Thema der Flucht, Migration und Integration findet sich immer h酳figer in der Kinder- und Jugendliteratur wieder. Die Geschichte des 11-j鄣rigen Albins in dem Kinderroman "Vielleicht dfen wir bleiben" dient exemplarisch als Beispiel f das Schicksal vieler Geflhteter und sensibilisiert die Leser*innen f die Umst鄚de von Geflhteten. Albins Geschichte regt zum Nachdenken an und steht dabei stellvertretend f die Schicksale vieler Menschen, die in der Flhtlingskrise 2015 oder gerade aktuell wegen des Ukraine-Kriegs pl飆zlich ihre Heimat verlassen mussten. Der Roman zeigt dabei besonders deutlich, wie sehr Albin durch die Fluchterfahrung in jungen Jahren gepr輍t wurde. Die Fluchtszenarien, die in dem Kinderroman beschrieben werden, lassen sich hierbei als potenziell traumatische Erlebnisse bezeichnen. In der Analyse soll ausgefrt werden, inwiefern Albins Fluchterfahrung mit den potenziell traumatisierenden Erlebnissen seine Verhaltensweisen in der Gegenwart beeinflussen. Es wird deshalb die Definition eines Traumas, m鐷liche Ereignisfaktoren, Folgen und Schutzfaktoren anhand von Fachliteratur herausgearbeitet. Schwerpunkt ist dabei Untersuchung der psychischen Folgen nach einer pr輍enden Belastung. Der theoretische Hintergrund liefert nachfolgend die Aspekte und Analysekategorien f die Analyse am Prim酺text. F betroffene Personen ist die Sensibilisierung Au enstehender f Traumafolgest顤ungen besonders wichtig. Leser*innen des Romans entwickeln durch Albins Schilderungen des Krieges und der damit einhergehenden Folgen m鐷licherweise ein tiefergehendes Verst鄚dnis daf, wie sich physische und psychische Folgen der Kriegserlebnisse geflhteter Personen auch noch Jahre nach der Flucht manifestieren.