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Masterarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter, Fre Neuzeit, Note: 1,7, Ruhr-Universit酹 Bochum, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit widmet sich der Fragestellung, warum sich die vier geographisch dicht beieinander liegenden St輐te nicht der allgemeinen Vertreibungswelle um 1500 anschlossen und wie sich gerade in diesen St輐ten die einzelnen Judengemeinden ihren Aufenthalt in einer allgemeinen Vertreibungszeit sichern konnten. Erkl酺ungsbedftig ist dabei auch, wie sich die vier jischen Gemeinden in innerst輐tischen Konflikten verhalten haben, um ihren Status im 16ten und in der ersten H鄟fte des 17ten Jahrhunderts zu sichern. Der Fokus dieser Arbeit liegt auf den M鐷lichkeiten der jischen Gemeinden, um ihr kaiserliches Schutzprivileg gegener einem teils hochkomplexen st輐tischen Machtgefe aus Stadtrat, Bgerschaft, Bischof, Kurfst und Kaiser durchzusetzen und sich in diesem zu behaupten. Zun踄hst soll nach der Einleitung die rechtlich-normative Stellung der Juden im Reich analysiert werden. Das Kapitel behandelt, neben dem Speyrer Privileg von 1544, die Reichspolizeiordnungen des 16. Jahrhunderts und geht den Fragen nach, wie es um den kaiserlichen Schutz der Juden im Reich bestellt und wie die generelle Stellung der St輐te zum Kaiser beschaffen war. Daf wird ein Blick in die Quellen der Reichspolizeiordnungen geworfen, die Matthias Weber ver鐪fentlicht hat. Ferner wird untersucht, in welchem Funktionszusammenhang das Speyrer Judenprivileg und die Reichspolizeiordnungen des 16. Jahrhunderts mit den st輐tischen Judenordnungen von Frankfurt, Friedberg, Fulda und Worms standen. An dieser Stelle sind die Thesen Karl H酺ters und Matthias Webers zu nennen, die sich beide mit dem Einfluss der Reichs- auf die Lokalgesetzgebung befasst haben. H酺ter konstatiert stellvertretend f die Forschung im Bereich der deutschen Gesetzgebung und Rechtsgeschichte, dass die Reichsgesetzgebung in ihrer Funktion als obligat