Nicht alles endet, wenn der Vorhang f鄟lt,
nicht jedes Urteil schlie t die Welt;
manch Weg beginnt, wo Stimmen schweigen
und Wahrheiten sich tiefer zeigen.
Faust geht noch einmal. Nicht zurk.
Nicht vorw酺ts nur ins blinde Glk.
Er will sich er Menschen heben
und f鄟lt doch tiefer in sein Leben.
Je gr?er f鄟lt, was hoch begehrt,
desto weniger flieht er fort;
je sp酹er sich Erkenntnis n鄣rt,
desto schwerer wiegt ihr Wort.
Neben ihm geht, mit kaltem Lachen,
der jedes Licht zum Spotte macht;
doch wo die stillen Kr輎te wachen,
verliert der Teufel seine Macht.
Denn was im Menschen dunkel spricht,
geh顤t der H闤le nicht allein;
und was ihn rettet, l酺mt oft nicht -
es tritt viel leiser in ihn ein.
Faust III ist eigenst鄚dig lesbar: ein Gegenwartsdrama er Schuld, Macht, Liebe, Verlust und Erl飉ung. Goethe-Vorwissen ist nicht n飆ig.