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Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Geschichte - Amerika, Note: 1,0, Universit t Konstanz, Veranstaltung: Proseminar: Besiedlung und Eroberung Nordamerikas, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit befasst sich mit den Auswanderungsmotiven der Puritaner aus England, zun chst nach Leiden und sp ter in das noch kaum besiedelte Amerika. Dabei wird insbesondere auf die wirtschaftlichen, religi sen und monarchischen Konstellationen und Reibungen zwischen den Puritanern und der Krone sowie mit andersgl ubigen B rgern eingegangen. 'The Pilgrim Fathers' - der Pilger wird im Duden als jemand beschrieben, der aus Fr mmigkeit eine l ngere Reise zu einer besonders verehrten St tte macht. Eine Definition des Vaters aus demselben Nachschlagewerk lautet: "Mann, der als Besch tzer, Helfer, Sorgender f r andere da ist, eintritt". Der geschichtliche Laie sollte dennoch nicht vorschnell darauf schlie en, dass es sich etwa um heilige Schutzpatrone oder gar um einen altert mlichen Beruf handelt, zu dessen Aufgabe die Betreuung frommer Wanderer geh rte. Konsultiert man den Duden mit dem gesamten Wort, werden die Pilgerv ter als "die ersten puritanischen Siedler Neuenglands" beschrieben. Zwar umschreibt diese Definition Personenkreis, Ort und T tigkeit der Bezeichnung, aber vielmehr die beiden Einzelbegriffe liefern erste Indizien f r Intention und Motiv der Reise sowie die gesellschaftliche Stellung der Reisenden. Mit Unterzeichnung des Pariser Friedens 1783, ben tigte die nun unabh ngige amerikanische Nation ein geschichtliches Fundament als Ausgangspunkt f r das Narrativ eines glorreichen Landes. Zwar war schon 1607 mit Jamestown erstmals erfolgreich eine permanente Siedlung geboren worden, allerdings fiel der Vaterschaftstest dieser ausschlie lich m nnlichen Siedler die zudem permanent mit den eingeborenen Powhatan im Konflikt lagen, nur ungen gend aus. Die strebsamen, bescheidenen, frommen Puritaner, die wesentlich friedlicher mit den Eingeborenen auskamen, waren f r