Akademische Arbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Theologie - Sonstiges, Note: 1, Universitatea Lucian Blaga din Sibiu (Evangelische Theologie), Veranstaltung: Bekenntniskunde, Sprache: Deutsch, Abstract: Anliegen dieser Arbeit ist es, sich mit den Fragen auseinanderzusetzen, welche Bedeutung Martin Luthers Stellung, dass allein die g ttliche Gnade "sola gratia" ber das Schicksal des Menschen nach seinem Tod entscheidet und nicht seine eigenen Taten, f r die Willensfreiheitsdebatte hatte, damals als auch heute, und welche theologischen Aussagen ausschlaggebend f r die Reformation waren, welchen Einfluss er auf die damalige Zeit ausge bt hat und nicht zuletzt die Bedeutung des lutherischen Wirkens in der heutigen Ambiance der Kirche und kumenismus anzublicken.
In einem ersten Schritt wird eine kurze und knappe Ann herung an das Biographische Luthers gewagt, um so ein besseres Bild der Person Martin Luthers darstellen zu k nnen und um zeigen zu k nnen, wie einzelne Stationen seines Lebens sein theologisches Dasein beeinflusst haben. In einem n chsten Schritt wird die Welt der Spannungen und Konflikten, die Welt und Zeit der gro en Ver nderungen, in der Martin Luther hineingeboren wurde und gewirkt hat, nur tangential angerissen, um so einen besseren Eindruck von der damaligen kirchlichen und gesellschaftlichen Situation zu bekommen und das Verh ltnis Erasmus-Luther bzw. Humanismus-Reformation aus kirchengeschichtlicher Perspektive aufgezeigt.
Anschlie end wird die Diskussion des freien und unfreien Willens anhand des Exposes folgender Schriften diskutiert: De libertate christiana, 1520; De libero arbitrio, 1524; De servo arbitrio, 1525 um so einen besseren Eindruck der theologischen Auseinandersetzungen der damaligen Zeit zu bekommen und weitere wichtige Aspekte der Diskussion zu markieren.
Nach der Grundlagenschaffung wird in dem dritten Teil eine tangentiale Ann herung an Martin Luthers De servo Arbitrio, 1525 gewagt. Nach einem berblick in das Inhaltliche