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Studienarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Kulturwissenschaften - Sonstiges, Note: 1,4, Hochschule Pforzheim (Fakult酹 f Gestaltung), Veranstaltung: Digitale Transformation, Sprache: Deutsch, Abstract: Dieses Projekt soll die Interpassivit酹 der Gesellschaft untersuchen. Interpassivit酹 beschreibt dabei die Praxis, eigene Gefle an fremden Menschen oder Gern festzumachen. Hauptbezugspunkt dieser Arbeit in dieser Hinsicht ist deshalb der Konsum. Konsum war schon immer Objekt des Argwohns und Anlass zur Sorge um das geistige Wohl des Menschen und die Verfassung der Gesellschaft: von der alttestamentarischen Verteuflung der Gier bis zu den frneuzeitlichen Luxussteuern und Luxusgesetzen. Vom bgerlichen Ressentiment gegen die Dekadenz der Aristokratie und der Sorge um die Disziplin der Arbeiter bis zur Revitalisierung des Gebrauchswerts und des Sparsamkeitsideals in den technokratischen Planungsvisionen des sp酹en 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Von der Kritik an der Standardisierung der Kultur und des Menschen durch den Massenkonsum bis zur jener an den psychischen und 闥ologischen Folgen der 鈁erflussgesellschaft und der Wachstumsideologie. Trotz dieser anscheinend tief sitzenden Skepsis gegenüber den angeblichen moralischen und sozialen Implikationen des Konsums, entwickelte sich dieser im 20. Jahrhundert zur Triebkraft der kapitalistischen Entwicklung und Quelle der 闥onomischen Prosperit酹.