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Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Sonstiges, Note: 2,3, Otto-Friedrich-Universit酹 Bamberg (Institut f Politikwissenschaft), Veranstaltung: Parteien in der Policy-Forschung, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit geht der Frage nach, warum Baden-Wttemberg Studiengebren f Nicht-EU-Ausl鄚der einfrte. Anhand des Multiple Streams Ansatzes und der Analyse der Kontextfaktoren wird deutlich, dass diese Gebren eingefrt wurden, um den Hochschulen mehr finanzielle Mittel bereitzustellen und gleichzeitig Einnahmen f das Land zur Haushaltskonsolidierung zu generieren, da von den Einnahmen - 1500 Euro pro Semester - 20 Prozent der jeweiligen Hochschule und 80 Prozent dem Land zuflie en. Hinzu kommen die vergleichsweise hohe Anzahl an Hochschulen in BW, das Ziel der Etablierung der Internationalisierung der Hochschulen, der erh鐬te Betreuungsbedarf sowie die Senkung der Abbrecherquoten bei internationalen Studenten. Hier wird deutlich, dass die Existenz eines Policy-Fensters, die Aktivit酹en des Policy-Entrepreneurs, wie auch die Reife der Str闣e gegeben waren. Anhand eines MSCD mit Bayern geht hervor, dass BW einem gr?eren finanziellen Druck hinsichtlich des Bildungssystems und der Sanierung des Landeshaushaltes unterlag. Erschwerend kommen die Umst鄚de des Parteienwettbewerbs in Bayern und die nichtvorhandene Empf鄚glichkeit von Vetospielern hinzu. Ferner ist auff鄟lig, dass es weder in den jeweiligen Wahlprogrammen von CDU und Bdnis90/Die Gren, noch im gemeinsamen Koalitionsvertrag, Ankdigungen in diese Richtung gab.