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Examensarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Soziologie - Familie, Frauen, M鄚ner, Sexualit酹, Geschlechter, Note: 1,0, Justus-Liebig-Universit酹 Gie en, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Vorstellung von Geschlecht scheint in der deutschen Gesellschaft nicht nur allgegenw酺tig, sondern vielmehr noch bin酺 und unver鄚derlich. Geschlecht gewann jedoch besonders in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung und wird auch im gesellschaftlichen Kontext auf unterschiedliche Art und Weise verhandelt. Besonders relevant scheint die Forschung, die sich mit Geschlecht auseinandersetzt deshalb, da es in der heutigen Gesellschaft als Kategorie verstanden wird, durch die sich Menschen definieren lassen. Die Soziologie besch輎tigt sich innerhalb der Genderforschung schon seit den 1960er Jahren mit einem tiefergreifenden Verst鄚dnis von Geschlecht, das die Zweigeschlechtlichkeit in Frage stellt und die gesellschaftliche Werte- und Normordnung, verfestigt durch vergeschlechtliche Rollenmodelle, kritisch untersucht. Innerhalb dieses Forschungsansatzes gibt es unterschiedliche Vorgehensweisen mit verschiedenen Zielvorstellungen. Problematisch scheint die Thematisierung der gesellschaftlichen Geschlechtsvorstellung deshalb, weil sie gem? der soziologischen Forschung nicht alle Mitglieder einer Gesellschaft repr酲entiert und dazu frt, dass Ungleichheiten auftreten, die bisher prim酺 nicht in ihrem Entstehungskontext, sondern lediglich in ihren Auswirkungen hinterfragt wurden. PISA Studien verhandeln diesbezlich die Unterschiede von Scherinnen und Schern als geschlechtsspezifische Gegebenheiten, welche es lediglich durch F顤derprogramme auszugleichen gilt. Ethno-methodologische Studien verk顤pern hingegen die Auffassung, dass Geschlecht als soziales Konstrukt begriffen werden muss, um Verhaltensweisen und Denkstrukturen der Gesellschaftsmitglieder in ihrer Wirkungsweise nach- vollziehen und offenlegen zu k霵nen. Es gilt folglich anhand der Darstellung des soziologischen Inte