商品簡介
Unbeliebtes Wunder In Tours, zu Bischof Martins Zeit, Gab's Krpel viel und Bettelleut. Darunter auch ein Ehepaar, Was glklich und zufrieden war. Er, sonst gesund, war blind und stumm; Sie sehend, aber lahm und krumm An jedem Glied, bis auf die Zunge Und eine unverletzte Lunge. Das pa te sch霵. Sie reitet ihn Und, selbstverst鄚dlich, leitet ihn Als ein geduldig Satteltier, Sie obenauf, er unter ihr, Ganz einfach mit geringer M, Blo durch die Worte Hott und H, Bald so, bald so, vor allen Dingen Dahin, wo grad die Leute gingen. Fast jeder, der's noch nicht gesehn, Bleibt unwillklich stille stehn, Ruft: Lieber Gott, was ist denn das? Greift in den Sack, gibt ihnen was Und denkt noch lange gern und heiter An dieses Ro und diesen Reiter. So h酹ten denn gewi die zwei Durch fortgesetzte Bettelei, Vereint in solcherlei Gestalt, Auch ferner ihren Unterhalt, Ja, ein Verm鐷en, sich erworben, W酺' Bischof Martin nicht gestorben. Als dieser nun gestorben war, Legt man ihn auf die Totenbahr Und t酹' ihn unter Weheklagen Fein langsam nach dem Dome tragen Zu seiner wohlverdienten Ruh. Und sieh, ein Wunder trug sich zu. Da, wo der Zug vorer kam, Wer irgend blind, wer irgend lahm, Der flte sich sogleich genesen, Als ob er niemals krank gewesen. Oh, wie erschrak die lahme Frau! Von weitem schon sah sie's genau, Weil sie hoch oben, wie gewohnt, Auf des Gemahles Rken thront. Lauf, rief sie, laufe schnell von hinnen, Damit wir noch beizeit entrinnen. Er l酳ft, er st?t an einen Stein, Er f鄟lt und bricht beinah ein Bein. Die Prozession ist auch schon da. Sie zieht vorbei. Der Blinde sah, Die Lahme, ebenfalls kuriert, Kann gehn, als wie mit 珸 geschmiert, Und beide sind wie neu geboren Und kratzen sich verdutzt die Ohren. Jetzt fragt es sich: Was aber nun? Wer leben will, der mu was tun. Denn wer kein Geld sein eigen nennt Und hat zum Betteln kein Talent Und h鄟t zum Stehlen sich zu fein Und mag auch nicht im Kloster sein, Der ist fwahr nicht zu beneiden