商品簡介
English summary: The author investigates how companies based in Germany can structure sustainability standards within international supply chains in a legally effective and enforceable manner. Recognizing that human rights and environmental standards increasingly shape global trade, the study examines the contractual instruments available to integrate and operationalize such requirements. It explores the interplay between voluntary commitments and binding legal frameworks - particularly the German Supply Chain Due Diligence Act (Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz, LkSG), the EU Corporate Social Due Diligence Directive (CSDDD), the Deforestation Regulation (EUDR), and the Forced Labour Regulation (EUFLR) - against the backdrop of German contract law and the CISG. The analysis defines what constitutes an effective sustainability standard: one that can be enforced before courts or arbitral tribunals, clearly incorporated into the contract, and endowed with sufficient normative force. The study also addresses the position of sellers, who may face asymmetrical burdens, and identifies the contractual limits necessary to protect weaker parties. By combining legal analysis with practical implications, the work contributes both to scholarly discourse and to the broader pursuit of sustainable corporate governance. [lg1]optional German description: Wie konnen Unternehmen in Deutschland, die in internationale Lieferketten eingebunden sind, Nachhaltigkeitsstandards rechtlich wirksam, verbindlich und durchsetzbar gestalten? Ausgehend von der Beobachtung, dass okologische und menschenrechtliche Standards zunehmend in den globalen Wirtschaftsverkehr einfliessen, untersucht Luisa Eberle die vertraglichen Mechanismen, mit denen diese Anforderungen operationalisiert werden konnen. Im Zentrum steht das Spannungsverhaltnis von Nachhaltigkeitsstandards zwischen freiwilligen Selbstverpflichtungen und gesetzlichen Pflichten, etwa nach dem deutschen Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG), der europaischen Corporate Social Due Diligence Directive (CSDDD), der Entwaldungsverordnung (EUDR) und der Zwangsarbeitsverordnung (EUFLR). Anhand des deutschen Rechts und des UN-Kaufrechts analysiert die Autorin, wie Nachhaltigkeitsstandards zu verbindlichen Vertragspflichten erhoben, eindeutig bestimmt und gerichtlich - einschliesslich schiedsgerichtlich - durchgesetzt werden konnen. Zugleich beleuchtet sie die Perspektive der Verkauferseite, die mit einseitigen Belastungen konfrontiert sein kann, und fragt nach den Grenzen einer solchen Vertragsgestaltung im Lichte des Schutzes der schwacheren Vertragspartei. Mit diesem Ansatz verbindet Luisa Eberle einen rechtsdogmatischen Beitrag zur Ausgestaltung nachhaltiger Lieferketten mit einem praxisorientierten Blick auf deren Umsetzung in einer globalisierten Wirtschaft. [lg1]alternativ: Im Zentrum stehen Nachhaltigkeitsstandards im Spannungsverhaltnis zwischen... Wichtig aber: das Spannungsverhaltnis zwischen freiwilligen und gesetzlichen Verpflichtungen als solches wird in der Arbeit nicht untersucht. Daher ware m.E. eine kleine Anpassung an dieser Stelle wichtig. Vielen Dank!