Das vorliegende Buch entwickelt eine neopragmatistische horizontale Geographie, die Raum und Landschaft nicht als gegebene Entit酹en, sondern als relationale, kontingente und kommunikative Gefe begreift. Aufbauend auf der Verbindung von Pragmatismus, Sprachphilosophie und Sozialkonstruktivismus wird deutlich, wie wissenschaftliche, alltagsweltliche und mediale Vokabulare gemeinsam das Verst鄚dnis von Welt pr輍en. Es wird entwickelt, wie sich diese Perspektive f die geographische Regionalforschung fruchtbar machen l酲st. Am Beispiel Louisianas erfolgt eine Untersuchung, die sich mit Natur, Kultur und 珶onomie Erd闤- und -gasgewinnung, -transport und -verarbeitung befasst. Auch die komplexen Verh鄟tnisse zwischen Wasser und Land, zwischen Film, Fotografie und Social Media werden untersucht. 'Oilscapes' erweisen sich dabei als Brennpunkte gesellschaftlicher Selbstbeschreibungen: In ihnen verdichten sich materielle Prozesse, 酲thetische Deutungen und politische Konflikte. Die Studie versteht sich als theoretisch wie methodologisch begrdete Redeskription regionaler Geographie. Entsprechend ist es nicht ihr Ziel, Kontingenz zu verringern, sondern sichtbar zu machen. Sie l輐t einerseits dazu ein, geographisches Wissen als Teil gesellschaftlicher Verst鄚digungsprozesse zu begreifen. Sie verfolgt andererseits auch das Ziel, die Darstellung von Landschaft als eine Form ironischer, empathischer und reflexiver Weltbeschreibung zu praktizieren.