商品簡介
Was begrdet Menschenrechte wirklich? Weder Gott. Noch Vernunft. Noch Konsens. Noch das, was politische Ordnungen jeweils beschlie en. Richard H顤ner unternimmt in diesem Buch den Versuch einer radikal anderen Begrdung der Menschenrechte. Er fragt nicht, welche Rechte wir einander zuschreiben wollen, sondern was den Menschen in seinem Sein erhaupt so beschaffen macht, dass Schutz notwendig wird. Seine Antwort ist von bemerkenswerter Konsequenz: Der Mensch ist keine blo e soziale Rolle, kein moralisches Konstrukt und kein blo es Produkt geschichtlicher 鈁ereinkunft, sondern eine fragile, zeitlich begrenzte, bewusste Lebenskapsel im Hiersein. Eben diese Lebenskapsel ist verletzbar, deformierbar, zerst顤bar - und gerade daraus erw踄hst der Anspruch auf Schutz. Damit verschiebt sich die gesamte Frage nach den Menschenrechten. Sie erscheinen nicht l鄚ger als Ergebnis religi飉er Setzungen, liberaler Werte oder juristischer Konventionen, sondern als Konsequenz einer ontologischen Einsicht: Aus der Struktur des menschlichen Daseins selbst folgt, dass das Hiersein geschzt werden muss, weil sein Bruch ein unwiderrufliches Ereignis ist. Nicht weil Menschen es beschlossen haben. Nicht weil eine Kultur es f richtig h鄟t. Nicht weil ein Gott es geboten h酹te. Sondern weil die Existenz des Menschen selbst diese Schutznotwendigkeit freilegt. Mit Begriffen wie Grund, Phaenon, Grundbedr鄚gnis, Interio und poietischem Imagio entwickelt H顤ner ein eigenst鄚diges philosophisches Vokabular, das die gegenw酺tige Menschenrechtsordnung nicht nur kritisiert, sondern von ihrem Ursprung her neu durchdenkt. Sein Kriterium ist so einfach wie scharf: Ein Menschenrecht ist nur dann ein Menschenrecht, wenn es die menschliche Lebenskapsel gegen jene Bedr鄚gnisse schzt, die ihr Hiersein in seinem Grund treffen. So entsteht kein weiterer moralischer Appell und keine blo e politische Programmschrift, sondern ein philosophischer Gegenentwurf von ungew鐬nlicher Tiefe: eine Begrdung der M