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Was ist ein gelingendes Leben - und warum ist die Frage so schwer, dass ganze Traditionen sich an ihr abgearbeitet haben, ohne sie zu erledigen? Neunzehn Essays er die Arbeit am eigenen Ma . Sie beginnen bei dem, was ein Mensch mitbringen muss, bevor an ihm gearbeitet werden kann: Selbstprung, die F鄣igkeit zuzuh顤en - und zwei Bedingungen, die einander widersprechen k霵nen, n鄝lich frei zu sein und einen guten Ruf zu haben. Wer wirklich selbst denkt, verliert den zweiten regelm?ig. Von dort fren sie er die Werkzeuge des Ma es zum Leid und seinen Grenzen, zur Bildung des Herzens, zum eigenen unvertretbaren Weg und zu der Frage, was von Tugend bleibt, wenn niemand zusieht. Am Ende richtet sich das Werkzeug gegen sich selbst - gegen das Fragen, das andere ratlos macht, gegen die Form, die gefangen halten kann, gegen die Einsicht, die zu sp酹 kommt, und gegen einen Anspruch, der mehr verlangt, als ein Mensch vermag. Jeder Essay ruft h鐼hstens zwei Denker auf, aus m鐷lichst verschiedenen Traditionen: von Wang Yangming und Ibn Miskawayh er Zera Yacob und Kwame Gyekye bis Nāgārjuna. Wo eine Frage in mehreren Kulturen unabh鄚gig voneinander gestellt wurde, ist das keine Zierde, sondern ein Argument. Kein Ratgeber. Kein Programm. Ein Buch f Menschen, die eine Frage l鄚ger aushalten wollen als eine Antwort.