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Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Geschichte Europa - and. L nder - Mittelalter, Fr he Neuzeit, Note: 1,7, Helmut-Schmidt-Universit t - Universit t der Bundeswehr Hamburg (Professur f r Mittelalterliche Geschichte), Veranstaltung: Deutsche Hauptst dte des Mittelalters, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Hauptseminararbeit soll der Charakter des mittelalterlichen Breslaus als deutsche Hauptstadt einer historischen Analyse und abschlie enden Interpretation unterzogen werden. Hierf r steht nicht etwa eine m gliche oder dauerhafte Hauptstadtrolle f r das Reich im Mittelpunkt der berlegungen, sondern der unmittelbare r umliche Kontext Breslaus, die Region Schlesien. In Anbetracht der unterschiedlichen Strategien der deutschen K nige und Kaiser oder ihrer Dynastien einen Stammsitz oder eine Residenzstadt dauerhaft als eine Hauptstadt zu legitimieren und zu etablieren wird eine dahingehende Beurteilung erschwert und erfordert eine differenzierte Methodik und Herangehensweise an diese Problematik. Sofern ein lokal begrenztes Herrschaftszentrum in Zeiten des Reisek nigtums mit geografisch mobilen H fen der Machtsicherung dienlich war. Es existieren mannigfaltige Definitionen dar ber, was eine mittelalterliche Reichshauptstadt in ihrem Wesenskern auszeichnet. Beispielsweise werden die Anwesenheit des K nigs, seiner Kr nung, seines Stammsitzes oder der Ort einer dynastischen Grabst tte dabei als Argumente, die f r eine Charakterisierung einer Stadt als mittelalterliche deutsche Hauptstadt sprechen, ins Feld gef hrt. So wie es Magdeburg und Bamberg zur Zeit der Ottonen waren, Speyer f r die Salier, Aachen und Palermo f r Friedrich II. und Prag f r die Luxemburger. Auch der Sitz einer zentralen politischen oder herrschaftlichen Institution wie der Reformreichstag von 1495 in Worms oder der immerw hrende Reichstag in Regensburg kann eine Hauptstadt ausmachen. Ebenfalls eine berregional herausgehobene konomische Bedeutung, wie etwa Frankfurt am Main sie hatte