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Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Romanistik - Italienische u. Sardische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 1,7, Universit酹 Stuttgart, Sprache: Deutsch, Abstract: Untersucht werden soll, wie Ariosto den Neuplatonismus mithilfe von Quacksalberei parodiert. Dabei liegt der Fokus dieser Arbeit auf einer intensiven Textstellenanalyse. Anschlie end wird die Intention des Textes diskutiert. Vorerst wird allerdings gekl酺t, wieso der Neuplatonismus erhaupt von Ariosto parodiert wurde und es werden inhaltliche sowie sprachliche Grundinformationen zum Text gegeben. Ludovico Ariosto geh顤t zu den einflussreichsten italienischen Autoren der italienischen Renaissance und des Humanismus. Sein in dieser Arbeit untersuchter Prosatext Erbolato ist der wohl am wenigsten bekannte Text von Ariosto. Die kurze Schrift wurde 1545 posthum in Venedig von einem der bermtesten Scharlartane dieser Zeit ver鐪fentlicht - Jacopo Coppa, auch "il Modenese" genannt. Coppa war auch der Verleger von Ariostos Rime im darauffolgenden Jahr. Der Prosatext Erbolato hatte nur wenig Erfolg bei den Herausgebern und rief sogar bei den Gelehrten Ariostos alle m鐷lichen Zweifel hervor. Dazu geh顤t u.a. der Zweifel er Ariostos Urheberschaft des Textes. Aufgrund eines linguistischen Vergleichs der Schrift mit anderen Texten Ariostos und einer grdlichen Studie und dem Essay von Giuseppe Fatini aus dem Jahre 1910 wurde die Urheberschaft Ariostos erst Jahrhunderte sp酹er anerkannt. Die Entstehungszeit des Textes soll zwischen 1530 und 1533 liegen. Der Text handelt von einem Wanderarzt namens Antonio Faventino, der auf dem Marktplatz sein wundersames Heilmittel vermarkten und verkaufen m鐼hte. Die zu Beginn philosophisch klingende Rede wandelt sich schnell zu einer Art Verkaufsmonolog, in der der Protagonist sein Heilmittel - das elettuario - verkaufen m鐼hte. Der kurze Prosatext besteht aus ff etwa gleich langen Abschnitten. Es handelt sich um einen Monolog, inspiriert von realen Auff