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In dieser Arbeit versuchen wir, aus der theoretisch-methodologischen Perspektive der Diskursanalyse die Bildung von Imaginarien und die dadurch erzeugten Subjektivit酹en in der Diskursivit酹 der portugiesischsprachigen Gemeinschaft auf Facebook zu verstehen. In dem von uns analysierten Material haben wir drei vorherrschend funktionierende Imagin酺e identifiziert: das "Imagin酺e der sprachlichen Korrektheit", das mit der Erinnerung an die Kolonialisierung verbunden ist und die flsige brasilianische Sprache als falsch, fehlerhaft bezeichnet, w鄣rend die imagin酺e Sprache der normativen Grammatik als die richtige Sprache bezeichnet wird. Das "Sprachliche Imagin酺e der Lusophonie", das ebenfalls mit den Diskursen der Kolonisierung verbunden ist und die portugiesische Sprache als eine und die brasilianische Sprache als eine fehlerhafte Kopie der portugiesischen Sprache bezeichnet. Das "Imagin酺e der Globalisierung" ist von der Bedeutung her mit den Diskursen der Kolonisierung und den Diskursen der sprachlichen Dekolonisierung verbunden. Diese Imaginarien bilden die imagin酺e Formation, die die Bedeutungen in der portugiesischen Sprachgemeinschaft pr輍t und Subjektivit酹en hervorbringt, die durch das Funktionieren des diskursiven Ged踄htnisses der Kolonisierung und des diskursiven Ged踄htnisses der Dekolonisierung in Form von Widersprhen gespalten sind.