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Masterarbeit aus dem Jahr 2022 im Fachbereich Theaterwissenschaft, Tanz, Sprache: Deutsch, Abstract: Im 20. Jahrhundert wurden Shakespeare und seine Werke zu Topoi, die eine Auseinandersetzung mit verschiedenen gesellschaftlichen Forschungsschwerpunkten erm鐷lichten. In Anbetracht der thematischen Diversit酹 waren Umschreibungen und Bearbeitungen von Shakespeares Dramen in diversen Zeitepochen gefragt, da mithilfe dieser elisabethschen Dramen die sozialen und kulturellen Diskurse erweitert werden k霵nen. Shakespeares dramatische Werke werden im Rahmen verschiedener kultureller Kontexte st鄚dig mit neuen Bedeutungen und Konnotationen aufgeladen. Nach Michel Foucaults Ansicht breiten sich das "Licht des Krieges" und "die Geburt der Geschichte" von der Shakespearezeit ins 20. Jahrhundert aus. Daher waren von Mitte bis Ende des 20. Jahrhunderts die Shakespeare-Stke auf den europ鄜schen Bnen mit politischen Metaphern und Gedanken er die Geschichte angereichert, dazu z鄣len vor allem Macbeth - Nach Shakespeare (im Folgenden als Macbeth abgekzt) aus der Feder des DDR-Dramatikers Heiner Mler und Macbett von dem Franzosen Eug鋝e Ionesco. Als Europa unter einer neuen politischen Landschaft in Tyrannei und Diktatur gestzt wurde, kam es zu Revolten und blutigen Repressionen. Infolgedessen sind die deutsche und die franz飉ische dramatische Literatur der 1960er- und 1970er-Jahre durch ihre Verurteilung von Politik und Macht eng verbunden. So geht die Analyse von Heiner Mlers Macbeth und Eug鋝e Ionescos Macbett in der vorliegenden Arbeit von der Ansichten von beiden Dramatiker er Shakespeares Werke aus. Danach folgen die ausfrliche Dramenanalyse einschlie lich der Merkmale der formalen und inhaltlichen Struktur, die Figurenanalyse und die dramaturgische Konzeptionen. Schlie lich liegt der Schwerpunkt auf der Auseinandersetzung mit der jeweiligen Geschichtsauffassung in beiden Stken.