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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2023 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Ruhr-Universit酹 Bochum (Germanistisches Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Im Unterschied zu religi飉-theologischen Deutungsweisen oder dem Rothschen Selbstverst鄚dnis im Kontext der inneren Heimatlosigkeit ist die Identit酹sfrage in Verbindung mit der Assimilationsproblematik einzelner Figuren lediglich angeschnitten und mit Ausnahme der geschlechterspezifischen Betrachtungsweisen nur unzureichend thematisiert worden. Das Ziel der vorliegenden Arbeit liegt darin, dieses Forschungsdefizit zu beheben und zu beantworten, wie Joseph Roth im Roman "Hiob" mit Hilfe des Schicksals der Familie Singer ostjische Assimilation in ein amerikanisch-europ鄜sches Wertesystem als identit酹szersetzenden Akt kritisiert und inwieweit er stattdessen einen kulturverbindenden, traditionsbewussten und humanistischen Gegenentwurf anbietet. Dazu wird zun踄hst der Frage nach der allgemeinen Darstellung von Heimat und ostjischer Identit酹 in Hiob nachgegangen sowie notwendigerweise das darin eingewobene Heimatverst鄚dnis und Identit酹skonzept des Autors diskutiert. Unter Berksichtigung der bis dahin gewonnenen Erkenntnisse und mittels wissenschaftlich fundierter Figurenanalyse soll letztlich die intendierte, gesellschaftskritische Wirkungsabsicht im Roman eines einfachen Mannes herausgearbeitet werden. Daf soll nachgewiesen werden, dass Roth allen Familienmitgliedern der Familie Singer eine Suche nach Identit酹, eine spezifische Sehnsucht nach Heimat eingepflanzt hat, die aufgrund eines defizit酺en Zustandes unbefriedigt ist und insofern erst Assimilationsbestrebungen ausl飉t. Kl酺ungsbedarf hat zudem das Ph鄚omen, wieso gerade der westeurop鄜sch assimilierte Jude Roth in seinem Roman scheinbar (ost-)jischen Traditionalismus propagiert und ob seine konstruktive Kritik an dem zeitgen飉sischen, jischen Anpassungsusus diesen Widerspruch aufzul飉en vermag.