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Eine Biografie birgt immer etwas Politisches, insbesondere in Zeiten des Krieges und der Krisen. In dieser Studie stellt Michal Turski die Biografien der Lodzer Deutschen zwischen 1914 und 1960 dar. Dabei frte die deutsche Besatzung Polens zwischen 1939 und 1945 zu staatsbgerschaftlichen Dilemmata mit schwerwiegenden Folgen. Die zun踄hst in Wartheland eingefrte "Deutsche Volksliste" bedeutete f alle ehemaligen Bger Polens der deutschen Nationalit酹 immense Probleme. Soll man Volksdeutscher werden oder soll man dieses Angebot ablehnen und nach dem Krieg weiter in Polen leben? Die Region Lodz gilt als das Beispiel f die Folgen der Nationalisierung von Biografien: Vor 1939 lebten Polen, Juden und Deutsche zusammen, ab 1930 jedoch immer mehr voneinander getrennt. Die Lodzer Verh鄟tnisse dieser Zeit bieten ein Forschungsfeld, in dem die Auswirkungen, welche die rassistische Bev闤kerungspolitik auf Biografien einzelner Personen hatte, anhand von zeitgen飉sischen Quellen untersucht werden k霵nen.