Was passiert, wenn Energie nicht mehr selbstverst鄚dlich ist?
Viele Menschen sagen heute: "Ich bin me." Und fast sofort fen sie hinzu: "Aber eigentlich geht es mir gut." Dieser zweite Satz zeigt, wie schwer es geworden ist, Ersch鞿fung ernst zu nehmen, solange ein Leben 酳 erlich noch funktioniert.
Dieses Buch beginnt mit einer pers霵lichen Erfahrung: Long Covid im engsten famili酺en Umfeld. Pl飆zlich war Alltag nicht mehr selbstverst鄚dlich. Aktivit酹en mussten auf wenige Minuten begrenzt, Arztbesuche begleitet, Einladungen abgesagt und das gemeinsame Leben neu organisiert werden. Aus einem vertrauten Leben wurde ein Leben im Energiefenster.
Doch dieses Buch ist mehr als eine pers霵liche Geschichte. Frank Hertfelder verbindet die Erfahrung als Angeh顤iger mit seiner jahrzehntelangen Arbeit als Coach, Trainer, Finanzexperte und Autor. Er beschreibt eine Generation, die schon vor der Pandemie kaum noch Reserven hatte: ersch鞿ft von Leistungsdruck, Social Media, st鄚diger Selbstoptimierung, beruflicher Unsicherheit, Verantwortung, Zukunftsangst und der Erwartung, immer verfbar zu bleiben.
Im Zentrum steht eine unbequeme Frage: Verstehen wir Ersch鞿fung falsch?
Das Buch unterscheidet klar zwischen normaler Migkeit, Burnout, chronischem Stress, Long Covid, ME/CFS, PEM, Brain Fog und schwerer Fatigue. Es zeigt, warum nicht jede Grenze eine Komfortzone ist, warum Durchhalten nicht immer St酺ke bedeutet und warum manche K顤pergrenzen nicht verhandelbar sind.
Es geht um Menschen wie Lena, die funktioniert und sich dabei verliert. Um Mia, die in der Quarterlife Crisis zwischen Freiheit und Entscheidungsdruck steht. Um Jonas, der Arbeit mit Wert verwechselt. Um Sara, die in der Fsorge ersch鞿ft. Um Timo, der glaubt, nicht ausfallen zu dfen. Und um Menschen wie Max, der mit 29 aus einem akademischen Leben heraus zum Pflegefall wurde und in einem dunklen Zimmer leben muss, weil Licht und Ger酳sche zu viel geworden sind.
Dieses Buch ist kein medizinischer Ratgeber und ersetzt keine 酺ztliche Beratung. Es ist ein pers霵liches, gesellschaftliches und wissenschaftlich eingeordnetes Sachbuch er Energieverlust, Teilhabe, Arbeit, Angeh顤ige, Medizin und die Frage, warum eine menschlichere Gesellschaft lernen muss, Ersch鞿fung frer ernst zu nehmen.
F Leserinnen und Leser, die selbst ersch鞿ft sind.
F Angeh顤ige, die mittragen.
F Menschen, die verstehen wollen, warum Long Covid, ME/CFS und Burnout mehr sind als private Einzelschicksale.
Und f alle, die spen: Funktionieren ist nicht dasselbe wie Gesundheit.
Vielleicht beginnt eine menschlichere Gesellschaft dort, wo sie aufh顤t, Energie f selbstverst鄚dlich zu halten.