Dominikus Zimmermanns Wallfahrtskirche Unserer Lieben Frau und Pfarrkirche
die Kirche St. Peter und Paul in Steinhausen, erbaut zwischen 1728
und 1733 ist zweifellos eine der bemerkenswertesten Sch鞿fungen von
Oberschw踀ische Barockarchitektur. Die Architekturgeschichte hat sich bereits mit der Frage auseinandergesetzt, ob die Architekturgeschichte der Oberschw踀ischen Barockarchitektur in der Geschichte der Region auseinandergesetzt hat.
Sie r酳mten ihm betr踄htlichen Raum ein, und dennoch gibt es wichtige Aspekte
die unbemerkt und ununtersucht geblieben sind.
Die erste Frage, die sich stellt, ist die nach den Ovalen, auf denen die
Das Geb酳de basiert darauf, dass zwei verschiedene Versionen geprt werden msen.
ined: die Entwurfszeichnung, die der Architekt seinem Abt vorlegte
Der Kunde und das fertiggestellte Geb酳de, die detailliert analysiert werden k霵nten
zum ersten Mal dank einer kzlich entwickelten pr鉺isen Messmethode.
In beiden F鄟len zeigt das Ergebnis ambitionierte ovale Konstruktionen,
von der lichen Praxis abweichen, sowie zwei grundlegend verschiedene
geometrische Ans酹ze.
Der zweite Komplex befasst sich mit Besonderheiten der Wahrnehmung. Hier
Der Steinhausener Kirche muss eine herausragende Stellung einger酳mt werden.
Zimmermann entwirft den Weg in und durch das Innere der Kirche.
als eine Abfolge von Stationen, die jeweils durch unterschiedliche Erwartungen gekennzeichnet sind
Vorstellungen von dem, was kommen wird - durch illusorische Raumbilder, die die Sicht
er erschafft in seiner Vorstellungskraft basierend auf dem, was er wahrnehmen kann von
aus seiner jeweiligen Perspektive. Diese Bilder folgen einander als
Man geht durch die Kirche, sie ver鄚dern sich, die Erwartungen sind im Wandel.
Zustand st鄚diger Metamorphose, bis schlie lich das Bild des Letzten entsteht
Der Bahnhof entspricht der Realit酹.
Ein abschlie endes Kapitel ist der Frage gewidmet, ob und
Wenn ja, inwieweit kann Zimmermanns r酳mliches Kunstwerk aus Steinhausen
Man k霵nte sagen, dass die Architektur eine dialektische Konstitution habe, und welche
Dialektisch miteinander verbundene Momente erweisen sich als konstitutiv f eine Einheit.