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Adalbert Stifter: Nachkommenschaften Lesefreundlicher Gro druck in 16-pt-Schrift Gro format, 210 x 297 mm Berliner Ausgabe, 2026 Durchgesehener Neusatz mit einer Biografie des Autors bearbeitet und eingerichtet von Theodor Borken Erstdruck in: Der Heimgarten (Mchen), 1. Jg. 1864, Nr. 6-8. Textgrundlage ist die Ausgabe: Adelbert Stifter: Gesammelte Werke in sechs B鄚den, [herausgegeben von Max Stefl, ] Band 3, 6.-10. Tausend der Gesamtausgabe, Wiesbaden: Insel, 1959. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Paul C憴anne, Ein Maler bei der Arbeit, 1874-1875. Gesetzt aus der Minion Pro, 16 pt. Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH Stifters sp酹e Erz鄣lung ist stark autobiografisch gepr輍t. Anhand der Geschichte des jungen Malers Roderer, der in seiner fanatischen Arbeitswut sich vom Leben abwendet und erst durch die Liebe zu Susanna zu einem befriedigenden Dasein findet, parodiert Stifter seinen eigenen Umgang mit dem problematischen Verh鄟tnis von Kunst und bgerlicher Existenz. Ein heiterer, gelassener Text eines altersweisen Erz鄣lers. 鈁er den Autor: In kargen Verh鄟tnissen w踄hst Adalbert Stifter im B鐬merwald auf, bevor er nach Wien ersiedelt, wo er zwischen bgerlicher Berufst酹igkeit und seinem kstlerischen Schaffen als Maler und Schriftsteller schwankt. Zeitweilig als Novellist sehr erfolgreich, stzt er nach vernichtenden Kritiken u.a. von Hebbel in tiefe Krisen. 1854 findet er als Schulrat ein wirtschaftliches Auskommen, das ihn geistig unterfordert und ihn seine kstlerische Gegenwelt erschaffen l酲st. Von jahrelangem Alkoholmissbrauch gesundheitlich angeschlagen, nimmt Stifter sich im Januar 1868 das Leben. Die ethische Kraft des sanften Gesetzes im Wechselspiel von H鐬en und Tiefen der Natur und des Menschen ist sein zentrales Motiv. Seine detailgetreuen Erz鄣lungen z鄣len zu den Hauptwerken des Realismus.