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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich P輐agogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik, Note: 2,1, Universit酹 Paderborn, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Rahmen dieser Arbeit soll der Frage nachgegangen werden, inwieweit geschlechterreflektierte Jungenarbeit in der Institution Schule umsetzbar ist und welche Potenziale und Problematiken mit jungenspezifischer Arbeit einhergehen. Zu Beginn werden die Sozialisationsbedingungen und Herausforderungen von Jungen in Deutschland beschrieben, um die Relevanz von jungenp輐agogischem Handlungsbedarf zu zeigen. Es wird unter anderem auf die Lebenswelt und M鄚nlichkeitsanforderungen an Jungen sowie Individualisierungsprozesse und deren Einfluss auf Jungen eingegangen. Danach wird das Verhalten von Jungen im System Schule betrachtet, um den Bedarf f geschlechterreflektierte Jungenarbeit an Schulen herauszustellen. Zur allgemeinen Begriffsbestimmung von geschlechterreflektierter Jungenarbeit werden die theoretischen 鈁erlegungen von Reinhard Winter und Kurt M闤ler herangezogen. Im Anschluss daran werden Zielbestimmungen und Kerns酹ze von Jungenarbeit vorgestellt, und es werden verschiedene M鐷lichkeiten f die Umsetzung in der Praxis des Schulalltags angefrt. Im letzten Kapitel wird behandelt, welche Schwierigkeiten sich bei jungenspezifischen Angeboten ergeben und welche Grenzen es gibt. Den Abschluss der Arbeit bildet ein Fazit. Bis etwa zum Jahre 2000 galt die Aufmerksamkeit geschlechtsbezogener Theorie und Praxis vor allem den M輐chen. Immer h酳figer werden aber auch Jungen in den Fokus genommen und finden Beachtung in P輐agogik und Bildungspolitik. Es wird anerkannt, dass auch Jungen spezifisch gef顤dert werden msen. Die Debatte um Jungenp輐agogik ist allerdings nicht neu. Bereits in den 1980er Jahren galt die Orientierung an traditionellen hegemonialen Mustern als problematisch, aufgrund von sich wandelnden gesellschaftlichen Transformationsprozessen. Verst酺kt entwickelten ausgebildete Jungenarbeiter