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Studienarbeit aus dem Jahr 2022 im Fachbereich P輐agogik - Leseerziehung, Note: 1,0, Justus-Liebig-Universit酹 Gie en, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese wissenschaftliche Arbeit befasst sich mit dem Thema Vorlesen als Lernchance. Insbesondere geht es um die F顤derung des Lesens von Kindern und Jugendlichen durch das Vorlesen in der Grundschule. Ich habe mich f die Untersuchung dieses Themas aus zwei Grden entschieden. Zum einen, zeigen Studien wie IGLU und PISA, dass deutsche Scher*innen im Lesen h酳fig Schwierigkeiten haben. IGLU 2016 zeigt, dass 19% die Lesestufe 3 nicht erreichen und 6% der Viertkl酲sler*innen zu der Gruppe der sehr schwachen Leser*innen geh顤en. Auch im Vergleich zu den vorherigen Ergebnissen haben sich die deutschen Scher*innen im Bereich Lesen weiter verschlechtert. PISA 2018 stellte fest, dass 21% der Jugendlichen in Deutschland dabei auf der untersten Kompetenzstufe liegen. Im Vergleich zu anderen Staaten weist Deutschland einen relativ hohen Anteil an leseschwachen Scher*innen auf, allerdings zeigt sich im Verlauf der letzten Untersuchung eine Verbesserung der Lesekompetenz. Zum anderen interessiert mich, ob das Vorlesen, das in meiner Praktikumszeit in der Grundschule w鄣rend der Frstkspause erfolgte, neben der Begeisterung f spannende Geschichten, auch Vorteile in Bezug auf das Erlangen besserer Lesekompetenzen bringt. Um den Erwerb der Lesekompetenz nachvollziehen zu k霵nen, beginnt diese Arbeit mit der Vorstellung zweier Leseerwerbsmodelle. Anschlie end wird der Begriff der Lesekompetenz definiert, das Mehrebenenmodell der Lesekompetenz von Nix & Rosebrock abgebildet und das Vorlesen und Lesen in den Bildungsstandards Hessens eingeordnet. Daraufhin folgt eine Beschreibung der verschiedenen Funktionen von Vorlesen. Abschlie end werden die Ergebnisse der Studie Lesen von 2007-2011 dargestellt und die Funktionen von Vorlesen im Hinblick auf die fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Grundlagen analysiert sowie ein