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Als Adolf Hitler im Januar 1933 in Deutschland an die Macht kam, lebten etwa 525.000 Juden in Deutschland. Bereits im Juni 1933 waren es nur noch 500.000. Besonders Hellh顤ige, vorwiegend Akademiker, Kstler und Funktion酺e des linken Parteienspektrums wurden von der ersten Emigrationswelle erfasst und verlie en das Land. Anl酲slich des Erlasses der Nnberger Gesetze 1935 und nach der sogenannten "Reichskristallnacht" im November 1938 versuchten weitere deutsche Jinnen und Juden, sich durch die Flucht ins Ausland zu retten. Auf die steigende antijische Agitation in Deutschland gab es Reaktionen im Ausland. Vom 6. bis 15. Juli 1938 kam es durch die Initiative des US-Pr酲identen Franklin D. Roosevelt zur internationalen Flhtlingskonferenz im franz飉ischen Kurort Evian. 32 Staaten beteiligten sich, es kam jedoch fast nur zu unverbindlichen Absichtserkl酺ungen f ein umfassendes Hilfsprogramm. Es ist qualvoll nachzulesen, wie z鐷ernd Reaktionen auf die Nachrichten der ersten planvollen Ausrottungsaktionen im von Deutschland okkupierten Polen einsetzten. Selbst Nachrichten, die von couragierten, glaubwdigen Zeugen stammten, wurden im Jahr 1942 absichtlich unter den Tisch gekehrt, z. B. er das Massaker von Kiew-Babij-Jar. Die hier gesammelten Zeitzeugenberichte betreffen die ersten Phase der Hitlerschen Judenpolitik: die "Endl飉ung" durch Auswanderung bzw. Vertreibung. W鄣rend alle Teilnehmerl鄚der in Evian sich weigerten, vermehrt Juden aus Europa aufzunehmen, weil sie entweder keine Kaufleute und Intellektuelle als Flhtlinge (Lateinamerika) oder weil sie kein "Rassenproblem importieren" wollten (Australien), zeigte sich lediglich der Diktator Rafael Le鏮idas Trujillo Molina (1891-1961) aufgeschlossener: Die Dominikanische Republik erkl酺te sich bereit, bis zu 100.000 Einwanderer aufzunehmen. Tats踄hlich waren es dann nur einige hundert Juden, die auf regierungseigenen Grundstken der Insel mit finanzieller Unterstzung des American Jewish Joint Distribu